|
Sterzenbach Heinz :: Pressestimmen
Maler auf den Spuren jüdischer Geschichte
Bauwerke, die an jüdisches Wirken in Berlin erinnern" sind bis zum 13. Dezember im Café-Restaurant "Oren" in der Oranienburger Str. 28 in Berlin-Mitte zu sehen. Heinz Sterzenbach zeigt das jüdische Gemeindehaus Fasanenstraße, das von Dieter Koblauch und Heinz Heise 1957 bis 1959 gebaut wurde. Ob Kaufhaus des Westens, besser als KaDeWe bekannt, ...dies und vieles mehr ist mit jüdischen Menschen, Traditionen und Geschichten verbunden. Diese Tradition soll lebendig bleiben, so der Reinickendorfer Künstler Heinz Sterzenbach.
| | (Sabine Herrmann, Lokal Anzeiger Charlottenburg 26.10.94) |
| Glasklarer Realismus
Ganz anders die Radierungen! Hier ist der auch als technischer Zeichner geschulte genaue Beobachter seiner Umwelt am Werk. Vom "Karpfenteich Scharfenberg" zum "Mühlgraben Spandau", vom "Reitstall Schloß Tegel" zur "Roonstraße 29, Lichterfelde": mit je 10 Graphiken entstanden 4 Zyklen, "Scharfenberger Ansichten", "Nordberliner Ansichten", Spandauer Ansichten", "Berliner Ansichten", Druckgraphiken, die viele Liebhaber finden dürften. Ein glasklarer idyllischer Realismus zeichnet sie aus, mit Herzwärme besonders immer dann erfüllt, wenn Sterzenbach das alte "Dörfliche" seiner neuen Heimat entdeckt. | (Harry Hempel, Der NordBerliner 19.1.89)
|
| Aquarelle und Radierungen von Heinz Sterzenbach
Die Radierungen, allesamt neue Arbeiten, hat Sterzenbach den im Berliner Stadtbild noch sichtbaren architektonischen Zeugnissen französischen Ursprungs gewidmet (Hugenotten-Architektur). Beispielsweise sind der Französische Dom, die Friedrichstadt-Kirche und die Charité im Ostteil, das Quartier Napoléon, der Pavillon du Lac am Tegler See oder Jacques Weindepot in West-Berlin dargestellt. Die Radierungen sind zum Teil aquarelliert. | | (MV Express Nr. 2 v. 24.01.91) |
| Stadtansichten eines Inselmalers
Es hört sich romantisch an, wie er lebt: Auf der Insel Scharfenberg im Tegeler See fernab der lauten Großstadt. Nur bei Ostwind sind die landenden und startenden Flugzeuge zu hören. Doch wenn der Maler Heinz Sterzenbach am Wochenende ans "Festland" möchte, hört die Romantik auf: Ob es stürmt oder schneit. Wenn die Fähre nicht fährt, muß gerudert werden.
| (Sascha Rusch, Berliner Morgenpost 9.12.93)
|
| Lospinseln und sich wohlfühlen
Ein architektonisches Bauwerk fehlt jedoch in der Galerie der Berlin-Ansichten. Die Mauer. An ihr hat sich Sterzenbach nie versucht. "Schön war sie sowieso nicht. Was den 50jährigen Kunstlehrer an der Architekturmalerei fasziniert, sei die "Konservierung" ästhetischer Baukultur und die Möglichkeit, Gebäude über ihren Abriß hinaus zu erhalten. Der 80jährige Veteran der Architekturmalerei, Tasché, findet ein anderes Wort: "Nostalgie".
| | (Sabine Seyfried, Der Tagesspiegel 14.12.91) |
|
Berliner Ansichten
"Die Stärke der Bilder ist ihr Realismus, lobt Ausstellungsleiter Jürgen Brattig: "Der Stil und der Inhalt der Bilder kommt gut an. Jeder kann sich etwas unter den Bildern vorstellen." Der Künstler gehört der Arbeitsgruppe Berliner Architekturmaler an: "Wir wollen Häuser, die noch nicht denkmalgeschützt sind, im Bild festhalten."
| (Isabel Daniel, Berliner Zeitung 21.3.94)
|
|
|
<<zurück
>>Kontakt aufnehmen |
|